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Forschung für innovative Lösungen


Investitionen für sichere Ernten

Als einer der Weltmarktführer in der Agrarchemie leistet Bayer CropScience seinen Beitrag, um die Ernährungssituation weltweit zu verbessern. Im Zeitraum 2008 bis 2012 sind Investitionen von insgesamt 3,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung geplant. Hiervon entfallen knapp 2,7 Milliarden Euro auf die Erforschung innovativer Pflanzenschutzwirkstoffe und 750 Millionen Euro auf die Entwicklung neuer Lösungen im Bereich Saatgut und Pflanzenbiotechnologie. Denn Forschung und Innovation bringen nur dann einen Nutzen, wenn die Produkte auch zur Anwendung kommen.

Jede Pflanzenkultur braucht spezielle Methoden

Um Landwirten innovative Pflanzenschutzlösungen anbieten zu können, ist eine zielgerichtete Forschung und Entwicklung in der jeweiligen Kultur notwendig: Das sind maßgeschneiderte Angebote von der Aussaat bis zur Ernte wie verbesserte Pflanzeneigenschaften, Saatgut und –behandlungsmittel, Pflanzenschutzmittel und Wachstumsregler. Bayer CropScience unterstützt diese integrierten Kultur-Plattformen und arbeitet an Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette. Beim Anbau von Raps in Kanada konnten Forscher von Bayer CropScience den Öl-Ertrag durch biotechnologische Methoden bereits um bis zu 30 Prozent gegenüber konventionellen Sorten steigern.

Mehr Ertrag im Reisfeld

Durch seine Forschungsaktivitäten sichert Bayer CropScience beispielsweise Nahrung und Einkommen von Landwirten auf dem indischen Subkontinent, in Südostasien und Lateinamerika: Denn der Hybridreis Arize® ist ganz speziell auf die dort herrschenden klimatischen Bedingungen und Verbraucherpräferenzen abgestimmt. Dabei ist die Steigerung der Ertragskraft die größte Herausforderung. Arize® Saatgut zeichnet sich vor allem durch eine hohe Reinheit und Keimfähigkeit aus. Die Reispflänzchen sind wesentlich widerstandsfähiger gegen ungünstige Umwelteinflüsse, besonders bei schlechten Boden- und Witterungsverhältnissen. Mit Arize® lassen sich im Vergleich zu Nicht-Hybrid-Reissorten bis zu 20 Prozent höhere Erträge erreichen. In Indien und den Philippinen ist dieser Hybridreis deswegen mittlerweile Marktführer.

Stresstoleranz erhöhen

Eine weitere Möglichkeit Ernteerträge zu steigern: Die Nutzpflanzen toleranter gegen abiotischen Stress zu machen. Zum einen bauen Forscher von Bayer CropScience nützliche Gene in die Pflanzen ein, die den Umgang mit übermäßigem Stress durch Trockenheit und Nässe erleichtern sollen. Zum anderen schalten sie einzelne Gene ganz gezielt ab, die im gewöhnlichen Gewächs eine überschießende Stressreaktion auslösen und den Ertrag schmälern würden. Damit werden die Pflanzen in die Lage versetzt, trotz schwankender Umweltbedingungen langfristig stabile Erträge auf einem hohen Niveau zu liefern.

[ zuletzt geändert: Mittwoch 15. Oktober 2008 ]